(Pn) Mit einem kraftvollen Tanz auf dem Rathausplatz haben rund 800 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Achern und der Realschule Achern ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und jungen Mädchen gesetzt. Gemeinsam tanzten sie einen Flashmob, als sichtbares Zeichen für Frauenrechte, Respekt und ein gewaltfreies Miteinander. Die Aktion fand im Rahmen der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ statt, die auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam macht.
Unter der Leitung von Herrn Herr Bär studierten die Eingangsklassen (11) des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums im Sportunterricht die Choreografie ein und vermittelten sie anschließend an weitere Klassen. Ziel war es nicht nur, den Flashmob zu organisieren, sondern auch das Bewusstsein für das Thema innerhalb der Schule zu schärfen. Das Thema ist heute wichtiger denn je, denn viele Frauen erleben täglich Gewalt in ihren Beziehungen und Femizide sind die traurige Realität.
Auch OB Manuel Tabor hob hervor, dass gesellschaftlicher Wandel dort beginne, wo Menschen hinschauen, Verantwortung übernehmen und sich aktiv für Respekt und Gleichberechtigung einsetzen.
Die weltweite One-Billion-Rising-Bewegung ruft jedes Jahr am 14. Februar dazu auf, durch Tanz und gemeinsames Engagement auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Die Beruflichen Schulen Achern haben mit ihrem Engagement eindrucksvoll gezeigt, dass diese Botschaft auch in der Region Gehör findet.




